Krise und Kommunikation – zwei die zusammen gehören wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Krisenblogger. ist ein offenes Forum, in dem Krisenkommunikation, das Entstehen von Krisen, ihre Prävention und Bewältigung dargestellt und diskutiert werden. Sie sind dazu eingeladen.

Die Krise ist in der Krise… aber was ist überhaupt eine Krise?

Wenn Herr Ackermann möglicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort ein V-Zeichen macht und ein großer Teil der Presse und der Öffentlichkeit aufheult?

Angestellte Manager auf Kosten der Aktionäre und der Gesellschaft globale Imperien errichten, deren Sinn und Zweck letztendlich die private Machtausbreitung ist – und es beim Scheitern Schelte hagelt?

Oder sich ein Präsident auf erotische Spiele mit einer Praktikantin einlässt?

Ignoranz gegenüber Verbrauchern und Kunden, das Übersehen von Strömungen und Trends, Verschweigen von Produktschwächen und Fehlern, grobe Fehleinschätzungen und falsche Voraussicht – all dies gehört zu dem Fall der hausgemachgten Krisen. Sensibilität und Krisenpläne in der Schublade können hier helfen.
Viele Krisensituationen, von denen Unternehmen und Personen betroffen sind, das zeigen die Beispiele, sind oft auch eine Frage des Blickwinkels. Ansichten, Vorurteile, kulturelle Disposition, gesellschaftliche, religiöse oder ideologische Prägungen können Krisenmomente verschärfen.
Wie hätte man in anderen Ländern, Kulturkreisen auf Ackermanns V-Zeichen reagiert? Auf Clintons Eskapade?Auch die Pressereaktionen auf Geldvernichtungen von Managern müssen hinterfragt werden: Haben die Aktionäre nicht mit Dollarzeichen in den Augen wie Onkel Dagobert die Strategien hoffnungsvoll unterstützt?
Dynamik, Ausmaß und Wirkung einer Krise hängen eng von der Kommunikation der Situation in der Öffentlichkeit ab. Je stärker es gelingt proaktiv die Kommuniaktion in einer Krisensituation selbst zu steuern, um so eher lässt sich eine Krisensitution bewältigen.

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