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Blogger-Protest gegen Tchibos Produktionsbedingungen – Konzern bleibt gelassen

Dieser Eintrag stammt von Roland Keller Am 19. 6. 2008 @ 19:29 In Krisen- und Reputations-Management, Krise & Unternehmen, Aktuelles | Keine Kommentare

Ob die Nerven bei Tchibo blank lagen, als eine Bloggerin zwei T-Shirts mit dem selbst verfassten Aufdruck “Tchibo Shirts: Gefertigt für Hungerlöhne” und “Dieses T-Shirt hat ein Kind für Tchibo genäht” ist nicht überliefert. Interessant ist, dass Tchibo für 12,90 die T-Shirts tatsächlich geliefert hat, weil die Kontrolle des Herstellers nicht funktioniert hat.

Gerne hätte Tchibo die T-Shirts wieder zurück genommen und zum Kaufpreis noch ein Päckchen Fair-Trade-Kaffee gelegt.Doch die Bloggerin entscheid sich für eine Aktion gegen den Kaffee-Röster, der allerdings eher gelassen reagierte und die Aktion nutzte, um darzustellen, dass die Vorwürfe nicht mehr zutreffen würden.

 [1] Spiegel Online berichtete sowohl über die trickreiche Aktion als auch über die Darstellung von Tchibo.


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[1] Spiegel Online: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,560653,00.html

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