{"id":14,"date":"2008-01-30T14:31:31","date_gmt":"2008-01-30T12:31:31","guid":{"rendered":"http:\/\/krisenblogger.de\/interview-pr-blogger\/"},"modified":"2026-04-20T11:27:23","modified_gmt":"2026-04-20T09:27:23","slug":"krisenbloggerintern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/krisenblogger.de\/?page_id=14","title":{"rendered":"Krisenblogger.intern"},"content":{"rendered":"<p><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-family: Arial; font-size: 13px; line-height: 19px\"><\/p>\n<h2 class=\"date-header\" style=\"clear: both; position: static; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: solid; border-bottom-color: #666666; color: #666666; font-family: Arial, sans-serif; font-size: small; text-align: left; font-weight: bold; padding: 3px\">Aus\u00a0<a href=\"http:\/\/www.prblogger.de\">PR-Blogger<\/a>\u00a029. M\u00e4rz 2006<\/h2>\n<p><\/span><span style=\"color: #a00000; font-family: Arial; font-size: 18px; font-weight: bold\" class=\"Apple-style-span\">16. Nachgebloggt: Roland Keller &#8211; der Krisenblogger<\/span><span style=\"color: #000000; font-family: Georgia; font-size: 16px; font-weight: normal\" class=\"Apple-style-span\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"entry-body\" style=\"clear: both\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"entry-body\" style=\"clear: both\">Vor wenigen Tagen ist ein neues PR Blog an den Start gegangen: Der Krisen-PR-Experte Roland Keller schreibt im\u00a0<a href=\"http:\/\/www.Krisenblogger.de\/\" style=\"text-decoration: none; font-weight: bold; color: #a00000\">Krisenblogger<\/a>\u00a0regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber PR-GAUs und wie man damit umgehen sollte. Deshalb geht er auch kurz auf die Themen\u00a0Euroweb und Transparency International\u00a0ein. Zu seinen Schwerpunkten z\u00e4hlen E-Commerce, Internet und Medien. Er ber\u00e4t Medien-Unternehmen und Agenturen im Bereich Finanzierung\/ Programm\/Verwertung sowie der Marketing- und der Krisenkommunikation. Roland Keller ist als freier Wirtschafts- und Medienjournalist seit 1988 f\u00fcr Magazine, Fachzeitschriften und Tageszeitungen als Autor t\u00e4tig. Nach dem BWL- und Marketingstudium arbeitete er in der Film- und TV-Branche, bevor er als Medienberater und freier Autor t\u00e4tig wurde. Im PR Blogger ver\u00f6ffentlicht er regelm\u00e4\u00dfig Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Wozu bedarf es eines Krisenblogger?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Meine Lieblingsantwort hierzu w\u00e4re: um Krisen abzublocken. Allerdings mache ich mir nicht viel Hoffnung, dass es in Zukunft gelingt, alle Krisen zu verhindern. Unterscheiden m\u00f6chte ich hier jedoch zwischen Krisensituationen, die kaum zu verhindern sind, also nicht in der Macht eines Einzelnen oder eines Unternehmens liegen, und Krisen, die durch fehlerhaftes Verhalten oder falsche Entscheidungen entstehen oder versch\u00e4rft werden. Solche Krisensituationen lassen sich durch Pr\u00e4vention, Verhaltens\u00e4nderung und Krisenmanagement oder \u0096kommunikation entsch\u00e4rfen oder in den Griff bekommen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Mit welchen Themen besch\u00e4ftigt sich Ihr Weblog Krisenblogger.de denn konkret?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Er soll ein Forum f\u00fcr alle sein, die sich mit dem Thema Krise in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik besch\u00e4ftigen. Durch das Mitwirken von Teilnehmern und Experten mit unterschiedlichen Blickrichtungen kann ein Blog sehr gut Situationen durchleuchten und hinterfragen, warum eine Krise aufgetreten ist, was zu ihrer Eskalation beigetragen hat \u0096 und wie man sie h\u00e4tte verhindern k\u00f6nnen Interessant ist, dass es in unserem Land Dauerkrisen gibt, die von Betroffenen oder Krisenverwaltern gar nicht mehr als solche wahr genommen werden. Etwa das Gesundheitswesen, Altersvorsorge, Jugendarbeitslosigkeit, Verlust von allgemeinen Werten im zwischenmenschlichen Umgang, Ethik in der Wirtschaft, die Verselbst\u00e4ndigung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Mediensystems und vieles andere.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Krisenmanager in der Wirtschaft arbeiten am liebsten jenseits der \u00d6ffentlichkeit.<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Gerade deshalb bietet sich ein Corporate Blog an. Es gibt gen\u00fcgend Krisenthemen und \u0096situationen, die zu einer offenen Diskussion anregen, die geeignet sind, Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen. Ich denke, dass der Krisenblogger vor allem die Sensibilit\u00e4t f\u00fcr die Krisenpr\u00e4vention verst\u00e4rken kann. Entweder um Krisensituaitonen im Vorfeld zu erkennen und zu verhindern \u0096 oder aber um f\u00fcr die Stunde X ger\u00fcstet zu sein. Denn nichts ist wichtiger in einer Krise, als aktiv die Kommunikation zu bestimmen und sich diese sich nie aus der Hand nehmen zu lassen. Klare Kommunikationsstrategien sind gefragt, die unter Druck und Zeitnot aber kaum zu entwickeln sind.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Wen wollen Sie mit Ihrem Blog ansprechen?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Unternehmer, Manager, Kommunikationsexperten und auch die Juristen, die sich mit Krisensituationen auseinandersetzen. Insbesondere Insolvenzverwalter scheinen den Aspekt der Kommunikation mit der \u00d6ffentlichkeit zu untersch\u00e4tzen oder haben hier wenig Erfahrung. Aber auch viele Unternehmenspressestellen oder PR-Agenturen scheinen in Krisensituationen \u00fcberfordert zu sein und haben oft zu wenig Vorstellungen, wie die Presse mit Krisensituationen umgeht. Man sollte hier allerdings nicht den \u00d6ffentlichkeitsarbeitern die Schuld alleine geben \u0096 oft m\u00fcssen sie gegen besseren Rat nach Vorgabe des Managements handeln. Auch dort muss das entsprechende Bewusstsein vorhanden sein. Nicht umsonst hei\u00dft es: Kommunikation ist Chefsache \u0096 und in Krisen ist er besonders gefordert, um das Unternehmen, aber auch sich selbst als Person vor Schaden zu bewahren. Das Leben geht ja auch nach der Krise weiter.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Was sind denn die gr\u00f6bsten Fehler bei der Krisenkommunikation?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Nicht auf sie vorbereitet zu sein. Ignoranz oder gar Arroganz gegen\u00fcber der \u00d6ffentlichkeit. Je abgehobener und abgeschirmter jemand im Elfenbeinturm eines Konzernvorstandes sitzt, um so gef\u00e4hrlicher wird es f\u00fcr ihn in die Arroganz- und Ignoranzfalle zum tappen. Das sch\u00f6ne Wort Ethik, oder der Begriff des K\u00f6niglichen Kaufmanns, der im 19. Jahrhundert gepr\u00e4gt wurde, und deren Anwendung k\u00f6nnte so manche Krise vermeiden helfen. Stil, W\u00fcrde, Respekt, gute Produkte, Leistungen f\u00fcr die Gemeinschaft k\u00f6nnen helfen Krisen zu vermeiden oder zumindest in Krisenmomenten einen Bonus einger\u00e4umt zu bekommen. Allerdings werden solche Guthaben auch bei der Presse nie verhindern, dass sie die eine Krise zum Thema macht. Ich wette allerdings, wenn Apple jemals in eine gr\u00f6\u00dfere Krise ger\u00e4t, wird es kaum H\u00e4me, sondern eher Verst\u00e4ndnis bei seinen Kunden geben. Steve Jobs hat eine Menge in Marke, Produkte und gutes Image einbezahlt. Bei seinen Wettbewerbern bin ich mir da nicht so sicher, auch wenn diese m\u00f6glicherweise mehr Geld f\u00fcr Charity ausgeben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Warum entwickeln sich bei Unternehmen Krisen so unterschiedlich?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Was ist eigentlich eine Krise? Ist eine Krise, wenn ein Unternehmen seine Rechnungen nur schleppend zahlen kann, weil seine Produkte im Moment schwer zu verkaufen sind? Bestimmt ist das eine Situation, die ernst genommen werden muss \u0096 und die pr\u00e4ventives Handeln fordert. Man sollte hier alles tun, um seine Lieferanten zu beruhigen, und zwar, bevor die Situation au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t. Eine ernste Krisensituation w\u00e4re dann gegeben, wenn in der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die Zahlungsunf\u00e4higkeit spekuliert wird, sich die Presse einschaltet und diese auch noch schreibt, dass keine Hoffnung auf besser gehende Produkte oder Leistungen besteht. Sp\u00e4testens dann kann die Sache \u00e4u\u00dfert kritisch werden, selbst wenn die Zahlungsschwierigkeiten l\u00e4ngst nicht mehr bestehen. Aber oft sind es eher die kleinen Dinge wie Kundenunzufriedenheit, weil das CRM nicht funktioniert, Produktprobleme, Probleme mit Mitarbeitern etc., die nicht pr\u00e4ventiv angegangen werden und pl\u00f6tzlich in Blogs auftauchen, in der Presse landen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Gibt es Beispiele?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Die Schleichwerbeaff\u00e4re von ARD und Bavaria. Zuerst feuert man als Bauernopfer Produzenten, dann muss ein Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer gehen. Das Thema landet vor dem Arbeits- und Landgericht. Die Privatsender freuen sich jetzt schon auf den Prozess vor dem Landgericht, bei dem die betroffenen ARD-Sender erneut ins Rampenlicht kommen und sich versuchen von dem Vorwurf rein zu waschen, die Praxis \u00fcber Jahre toleriert zu haben. Was denken wir Geb\u00fchrenzahler? Hohe Geb\u00fchren und auch noch Schleichwerbung. Und davon wollen Intendanten und ARD-Obere nichts gewusst haben. Haben die unsere teuer bezahlten L\u00e4den nicht im Griff, versuchen die uns durch Bauernopfer zu abzulenken? Nehmen die uns Geb\u00fchrenzahler nicht ernst?<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Das sind untaugliche Reinwaschungen, die nur in eine gr\u00f6\u00dfere Krise f\u00fchren k\u00f6nnen. Inzwischen scheinen hier ja Deals zu laufen, um reale TV-Prozesspossen zu verhindern.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Aktuell werden in der Blogosphere die\u00a0F\u00e4lle Euroweb und Transparency International\u00a0Deutschland diskutiert. Beide Unternehmen haben Abmahnungen an Blogger verschickt und sind dadurch offensichtlich in die PR-Krise geraten. Was w\u00fcrden Sie jetzt den Unternehmen empfehlen?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Blogs sind oft subjektiv und zum Teil von Emotionen getragen. Das macht ihren Reiz aus, unterscheidet sie aber auch von der professionellen Berichterstattung in Fragen der Glaubw\u00fcrdigkeit. Die will ich in beiden F\u00e4llen gar nicht ersch\u00fcttern, zumal der Blog zu Euroweb ja eine Meinungs\u00e4u\u00dferung ist, dass hier teuer wenig Leistung geboten wird. Im anderen Fall geht es um ein Personalproblem, bei dem m\u00f6glicherweise ganz pers\u00f6nliche Emotionen \u00fcber Form und Grund der Trennung mitschwingen. Wie darauf reagieren? Hier gibt es bestimmt keine pauschale Antwort, au\u00dfer der, dass jeder, der mit solchen Blogs konfrontiert wird, sich zun\u00e4chst seinen Kopf und nicht nur die Emotionen oder den Anwalt einschalten sollte. Erste Frage sollte sein, welches Ziel will ich erreichen und welche Mittel sind hierf\u00fcr geeignet? Die zweite Frage ist, wie verhindere ich, dass noch mehr \u00d6l ins Feuer gegossen wird. Wichtig ist: Herr der Lage bleiben. Wer jetzt mit Emotionen in den Ring steigt, das kann man schon in alten japanischen Kampftaktiken nachlesen, verspielt seine Chancen. Das taktische Vorgehen h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch davon ab, was tats\u00e4chliche hinter einem Posting steckt. Stimmen die Vorw\u00fcrfe, sollte ich noch vorsichtiger vorgehen und mich dazu durchringen, einen Schwachpunkt zuzugeben, den man aufgrund der Aufmerksamkeit eines Bloggers dankenswerter Weise abstellen konnte. Das w\u00e4re in jedem Fall sinnvoller als durch juristische Keulen den Unmut der Blooger-Szene auf sich zu ziehen. F\u00fchle ich mich zu Unrecht angegriffen, w\u00e4re ein Gespr\u00e4ch zur Richtigstellung angebracht. Psychologie, die Absch\u00e4tzung der \u00f6ffentlichen Wirkung meiner Verteidigungs-, Angriffs- und Kommunikationsmittel sind in jedem Fall juristischen Schritten vorzuziehen, die egal wie der Grund daf\u00fcr ist, in Blogger-Szenen und der \u00d6ffentlichkeit als Panzer gegen Fahrr\u00e4der gewertet werden. In den beiden genannten F\u00e4llen steht eigentlich nicht mehr der Anlass im Vordergrund, sondern nur noch der Angriff der b\u00f6sen Unternehmen gegen die Robin Hoods unter den Bloggern. Dieser Goliath-gegen-David-Eindruck bleibt und kann falsche Solidarisierung schaffen \u00e1 la die M\u00e4chtigen da oben gegen die Kleinen da unten. Ein Dialog, wo er m\u00f6glich ist, kann aus dem Dilemma helfen \u0096 oder aber einen eigenen Blog aufsetzen, in dem eine sachliche, faire Auseinandersetzung gef\u00fchrt wird. Lernen kann man aus diesen und anderen F\u00e4llen, dass man heute als Unternehmen ein Aktions- und Reaktionsszenario entwickeln sollte, damit man durch Blogs nicht in Krisensituationen ger\u00e4t.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><strong>&gt;&gt; Wie kann Kommunikation vor der Krise und in ihr helfen?<\/strong><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Die Kommunikation kann nicht alles richten und aus G\u00fclle Wein machen. Wo keine Substanz ist, wird rasch durchsichtig, dass Kommunikation und Wirklichkeit nicht \u00fcbereinstimmen. In der Krise bedeutet dies, dass es diese eher versch\u00e4rft als abmildert. Hier wird es besonders gef\u00e4hrlich, wenn man au\u00dfer Kommunikation nichts stattfindet. Versprechen, Aussagen m\u00fcssen umgesetzt werden. Kommunikation hat dann die beste Chance, wenn sie lange vor der Krise ansetzt. Eine gute Kommunikationsabteilung und professionelle Medienberater werden abh\u00e4ngig vom Gesch\u00e4ftszweck, den Zielen, den M\u00e4rkten, der Wettbewerbssituation, der allgemeinen Wirtschaftslage und der Politik pr\u00fcfen, wo Gef\u00e4hrdungen entstehen k\u00f6nnen. Wer mit Lebensmittel handelt, wird sich sinnvollerweise auf Krisen durch Tierkrankheiten einstellen, auf Biotrends in der Bev\u00f6lkerung etc., auf Gef\u00e4hrdungen, die durch Wettbewerber entstehen, die mit chemischen Keulen etc. arbeiten.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\">\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\">Zugleich sollte man auch Szenarien entwerfen, um zu erkennen, welche Gruppe besonders kritisch reagieren \u0096 vergessen sollte man hier neben Kunden und Presse nicht die Banken, wenn Kredite im Spiel sind. Da Br\u00e4nde an vielen Baustellen auftreten k\u00f6nnen, sollte man als Entscheider in einem Unternehmen regelm\u00e4\u00dfig Feuerwehr\u00fcbungen abhalten und hierbei auch Experten einsetzen, die mit einem ungetr\u00fcbten Blick von au\u00dfen Situationen unvoreingenommen einsch\u00e4tzen. Fr\u00fcher gab es den sch\u00f6nen Spruch \u0084Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.\u0093 \u00dcberraschungen lassen sich zwar nie aussparen, doch vieles im Vorfeld entsch\u00e4rfen und f\u00fcr den Ernstfall durchspielen. Dann kann man gegen\u00fcber seiner \u00d6ffentlichkeit immer zeigen, dass man das Heft und die Kommunikation in der Hand hat \u0096 und eine Krise nicht in eine gef\u00e4hrliche Virulenz abrutscht. Und ganz wichtig zum Schluss: Wer erfolgreich eine Krise meistert, steht in der Regel anschlie\u00dfend noch besser da als zuvor.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; text-align: left\"><span class=\"Apple-style-span\" style=\"color: #666666; font-size: 10px; line-height: normal\"><\/span><span class=\"post-footers\">Verfasst von klauseck am 29. M\u00e4rz 06 um 10:27 in\u00a0Blog-Interview,\u00a0Krisen-PR\u00a0<\/span><span class=\"separator\">|<\/span>\u00a0Permalink<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-weight: bold\"><br class=\"webkit-block-placeholder\" \/><\/span><\/p>\n<blockquote style=\"margin-top: 10px; margin-bottom: 10px\"><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus\u00a0PR-Blogger\u00a029. M\u00e4rz 2006 16. 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