{"id":66,"date":"2008-11-19T15:50:37","date_gmt":"2008-11-19T13:50:37","guid":{"rendered":"http:\/\/krisenblogger.de\/2008\/11\/19\/keine-pr-in-der-krise-%e2%80%93-ist-weniger-mehr-2\/"},"modified":"2008-11-19T15:56:21","modified_gmt":"2008-11-19T13:56:21","slug":"keine-pr-in-der-krise-%e2%80%93-ist-weniger-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krisenblogger.de\/?p=66","title":{"rendered":"Keine PR in der Krise \u0096 Ist weniger mehr?"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 8px; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><\/span><font face=\"sans-serif\"><big><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-weight: bold;\">Bei den privaten TV-Sendern und den Verlagen geht die Angst um. Ihre Kunden m\u00fcssen in der Krise auf die Kosten achten, was bei einigen wohl auch bedeutet, dass Kommunikation und Werbung zu kurz kommt. Aber nicht nur da, auch dort wo die Kosten eine nur geringe Rolle spielen, scheinen viele Unternehmen angesichts drohender Krisenausl\u00e4ufer ihre Kommunikation nach der Vogel Strau\u00df-Methode zu gestalten: Kopf in den Sand, bis die Gefahr vorbei \u0096 oder der Kopf ab ist.<\/span><\/big><\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><font face=\"sans-serif\"><big><span style=\"font-size: 10pt;\"><\/span><span><\/span><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><\/span><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-weight: bold;\">Zum ersten Punkt: Verst\u00e4ndlich, wer in Krisensituationen seine Werbe-Ausgaben anpasst.<\/span><\/big><\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><font face=\"sans-serif\"><big><span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\"><\/span><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-weight: bold;\">Aber es gab zu solchen Zeiten \u0096 ich erinnere an die letzten Krisen \u0096 immer Unternehmen, die mit gut gef\u00fcllter Kriegskasse ihre Marke und ihre Marktanteile gegen\u00fcber der zaudernden Konkurrenz nach vorne gebracht haben. Wer Optimismus verbreitet (und ihn sich leisten kann), d\u00fcrfte im Markt punkten, Image und Marke verbessern.<\/span><\/big><\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><font face=\"sans-serif\"><big><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-weight: bold;\">Zum zweiten Punkt. In Krisensituationen r\u00e4chen sich Kommunikationsfehler um so st\u00e4rker.<\/span><\/big><\/font><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><\/big><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Dazu z\u00e4hlen mangelhafte Kommunikation, fehlende Vorausschau, um proaktiv reagieren zu k\u00f6nnen und ungen\u00fcgende Konzepte.Gegen\u00fcber \u00d6ffentlichkeit, Partnern und finanzierenden Banken m\u00fcssen Unternehmen gerade in Krisensituationen eine exzellente Kommunikationsstrategie entwickeln, um Image, Stabilit\u00e4t und Handlungsm\u00f6glichkeiten zu erhalten.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><\/big><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Kommunikation ist ein unverzichtbarer Teil des nachhaltigen Handelns.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><\/big><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Ein hervorragendes Negativ-Beispiel war die TV-Berichterstattung vor wenigen Tagen \u00fcber die Misere deutscher Leiharbeiter. Aufgezogen war der Bericht am pers\u00f6nlichen Schicksal eines Leiharbeiters, der von heute auf morgen bei einem Autozulieferer nicht mehr eingesetzt wurde. Daraufhin bot ihm die Leiharbeitsfirma einen Vertrag mit einem deutlich geringeren Stundenlohn an oder drohte zu k\u00fcndigen, was f\u00fcr ihn Arbeitslosigkeit bedeutet h\u00e4tte.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><\/big><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Erst nach der emotionalen Schilderung dieses Falles wurden die Argumente der Leiharbeitsfirma ber\u00fccksichtigt, die sich angesichts der Automobilkrise noch nach den Zulieferern am Ende einer Negativ-Spirale sah und aufgrund der negativen Auslastung um die eigene Existenz f\u00fcrchten musste.Gut, das Thema Leiharbeit ist in Deutschland nicht besonders beleumundet. Doch darum geht es hier generell nicht. Aber gerade, weil sich hier etliche schwarze Schafe tummeln, h\u00e4tte die Branche die Auswirkungen auf ihre Arbeitskr\u00e4fte fr\u00fch thematisieren m\u00fcssen. So kam ihr nat\u00fcrlich die Gegenseite zuvor, was das Negativ-Image best\u00e4rkte.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><\/big><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Daraus sollte man die Erfahrung ziehen, dass es in solchen F\u00e4llen besser ist, mit negativen Nachrichten proaktiv zu arbeiten als der Gegenseite den ersten Zug zu \u00fcberlassen.Nat\u00fcrlich gen\u00fcgt es nicht, Negativ-Meldungen zu platzieren. Gefragt sind Konzepte, Erkl\u00e4rungen, wie man die Krise nutzt, wie man aus ihr herausfinden will, welche Ressourcen das Unternehmen besitzt, wie es sich von Wettbewerbern differenziert etc.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><\/big><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Wichtig scheint vor allem nach au\u00dfen und in der Branche zu kommunizieren, dass man sich \u00fcberhaupt mit m\u00f6glichen negativen Auswirkungen besch\u00e4ftigt.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><font face=\"arial\"><small><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\"><big>Kostensparung und die Effekte dadurch zu kommunizieren sind eines, noch wichtiger ist es, sein Gesch\u00e4ftsmodell mit realen Chancen zu untermauern. Wenn ich lese, dass die Citibank \u00fcber 50.000 Mitarbeiter entlassen will, dann sage ich mir als Leser: Was bedeutet das f\u00fcr die Kunden, das Business et.?&nbsp;Es gen\u00fcgt aber nicht ad hoc sch\u00f6n Wetter zu machen, sondern sp\u00e4testens jetzt sollte man eine klare Kommunikationsstrategie entwickeln, die auf Kontinuit\u00e4t und Nachhaltigkeit setzt.<\/big><\/span><\/big><\/small><\/font><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Gerade Krisenkommunikation \u0096 also die Kommunikation bei kritischen Vorf\u00e4llen und Entwicklungen \u0096 l\u00e4sst sich besser und professioneller gestalten, wenn ein Unternehmen eine professionelle Kommunikationsstruktur in \u00d6ffentlichkeit und Branche besitzt und praktiziert.<\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><big><font face=\"arial\"><small><big><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">Auch erschienen bei&nbsp;<\/span><span style=\"font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\"><a href=\"http:\/\/www.viralclash.de\">Viralclash.de<\/a><\/span><\/big><\/small><\/font><\/big><\/p>\n<p style=\"margin: 8px; text-align: left; font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 10px;\"><small><\/small><small><big><font face=\"sans-serif\"><big><span style=\"font-family: Georgia; font-size: 16px; font-weight: bold;\" class=\"Apple-style-span\">&nbsp;<\/span>&nbsp;<\/big><\/font><\/big><\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den privaten TV-Sendern und den Verlagen geht die Angst um. 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